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WWF-Statement zum „Klimaschutzinstrument Braunkohle“

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WWF-Statement zum „Klimaschutzinstrument Braunkohle“

Die Energiewende-Partner WWF und LichtBlick kommentieren das von Bundeswirtschaftsminister Gabriel vorgeschlagene neue Klimaschutz-Instrument für besonders schmutzige Kohlekraftwerke. Heute trifft sich Minister Gabriel in Berlin mit den für Energiepolitik zuständigen Landesministern, um über das vorliegende Klimaschutz-Instrument zu debattieren.

„Die künftige Energiewirtschaft ist erneuerbar, dezentral und digital. Auf diesem Weg erreicht Deutschland nicht nur seine Klimaziele und schafft Versorgungssicherheit für alle, sondern macht sich auch unabhängig von teuren Rohstoffen. Kohle ist ein Auslaufmodell. Wer heute in Panikmache an der alten Energiewelt festhält, der verpasst die Chance, den Strukturwandel aktiv zu gestalten“, erklärt Heiko von Tschischwitz, Vorsitzender der Geschäftsführung von LichtBlick.

„Die Minister dürfen sich von den Krokodilstränen der Kohlelobby nicht beirren lassen. Die konsequente Reduzierung von Emissionen aus alten und besonders schmutzigen Kraftwerken ist unverzichtbar. Wer bereits den jetzt vorliegenden moderaten Eingriff in die Stromerzeugung verteufelt, untergräbt die Energiewende. Das 40%-Klimaziel bis 2020 ist ohne die Verminderung der Braunkohleverstromung nicht zu erreichen“, sagt Eberhard Brandes, geschäftsführender Vorstand des WWF.